Bisher wurden Lebensräume auf sechs Projektflächen im Biosphärenreservat instandgesetzt. Die Instandsetzungsmaßnahmen fanden zwischen Oktober 2013 und Februar 2014 statt.

Die Projektfläche am „Roten Kopf“ gehört zu den ersten instandgesetzten Offenlandlebensräumen im Projektgebiet. Die Instandsetzungsmaßnahmen wurden von Oktober 2013 bis Februar 2014 durchgeführt. Erste Erfolge konnten bereits im darauffolgenden Sommer beobachtet werden.

Nach den Pflegemaßnahmen auf der Projektfläche  „Saugraben“ werden erste Erfolge verzeichnet: 781 Exemplare der Gewöhnlichen Natternzunge (Ophioglossum vulgatum), 722 Exemplare des Großen Zweiblatts (Listera ovata) und 619 Exemplare des Stattlichen Knabenkrauts (Orchis mascula) profitieren von einem erhöhten Lichtangebot und der stetigen Pflege der Projektfläche.

Großes Zweiblatt (Listera ovata)Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)

Die Projektfläche wies bereits zu Beginn einen insgesamt guten Zustand auf. Hainbuchen und Schlehen breiteten sich jedoch stark aus. Bereits ein Jahr später blühten Arten der Roten Liste, wie Deutscher Ziest und Fransen-Enzian, auf der Projektfläche. Ein erster Erfolg.

Auf der Projektfläche „Hochsitz“ wurden zwei Verfahren zur Bekämpfung der Schlehen getestet. Bisher konnten keine Unterschiede beim Wiederaustrieb der Schlehen nach unterschiedlicher Vorgehensweise beobachtet werden. 

Der Fransen-Enzian steht auf der Roten Liste. Nach intensiven Entbuschungsmaßnahmen konnten bereits im folgenden Sommer 400 Exemplare der vom Aussterben bedrohten Pflanze auf der Projektfläche verzeichnet werden. 

Anhand der Projektfläche „Hainsches Tal“ kann man die Instandsetzungsmaßnahmen deutlich erkennen. Ein echtes Vorher-/Nachher-Beispiel:

Das Foto zeigt die Fläche, bevor die Instandsetzungsmaßnahmen begonnen haben.Die Projektfläche kann nun wieder bewirtschaftet werden.

Signet Netzwerk NATURA 2000, Sachsen-Anhalt und Europäische Kommission