Bisher konnten auf sechs Projektflächen im Biosphärenreservat schützenswerte Lebensräume instandgesetzt werden. Die Instandsetzungsmaßnahmen fanden zwischen Oktober 2013 und Februar 2014 statt. Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen Bäume, Hecken und Gebüsche nur in den Wintermonaten entfernt werden. Bei Maßnahmen in Schutzgebieten ist eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde notwendig. Vor der Durchführung einer Instandsetzungsmaßnahme wurden die Genehmigungen der zuständigen Behörden, der Biosphärenreservatsverwaltung, der Pächter oder der Eigentümer eingeholt.

Abtransport des anfallenden MaterialsSchreddern des abgeholzten Materials

Die Pflegemaßnahmen wurden unter naturschutzfachlichen Aspekten mit dem Ziel der Verbesserung des Zustands der Lebensräume geplant und vorbereitet. Mindestens drei regional ansässige Firmen kalkulierten auf Anfrage des Trägers Angebote zur Durchführung der geplanten Maßnahme. Die Vergabe der Aufträge erfolgte in Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt. 

Auf der Projektfläche „Hochsitz“ testeten die Verantwortlichen nach Absprache mit allen Beteiligten zwei verschiedene Möglichkeiten der Schlehenbekämpfung. Einerseits wurden die Schlehen durch Mulchen entfernt, andererseits durch Herausziehen der Pflanzen.

Schlehen durch Rausziehen bekämpfenMulchen einer instandgesetzten Projektfläche.

Die bisher durchgeführten Maßnahmen zur Instandsetzung der Lebensräume wurden fachlich begleitet und detailiert dokumentiert.

Signet Netzwerk NATURA 2000, Sachsen-Anhalt und Europäische Kommission